Sophie Hunger / Calexico / Brandt Brauer Frick Ensemble / Olli Schulz & Band / Bilderbuch / Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi / Dotan / Wanda / Joris / Leslie Clio / Philipp Dittberner & Band / Balthazar /  Benjamin Clementine / Josef Salvat / Zoot Woman / Laing / We Were Promised Jetpacks / Heisskalt / OK Kid / Kensington / Talisco / Niels Frevert & Band / Kovacs / Teitur / East Cameron Folkcore / Banda Senderos / L'aupaire / Mine / Kai Schumacher / Maggie Bjorklund / The Majority Says / Lingby / Paperstreet Empire / Easy Snappers / Raffete / Katinka / The Atrium / Käpt'n Moby / MKS BigBand / und mehr...

  • Sophie Hunger

    Samstag, 20.06.2015

    Nach langer Bühnenabstinenz ist sie endlich wieder zurück. Mit "Supermoon" hat sie auch direkt ein neues Album im Gepäck. Irgendwo zwischen Folk, Jazz und Rock schafft es Singer/Songwriterin Sophie Hunger immer wieder, mit ihrer unglaublichen Bühnenpräsenz und grandiosen Band das Publikum komplett in den Bann zu ziehen. Mit ihrer warmen Stimme intoniert sie Gedankenfetzen oder gescheite Alltags-Beobachtungen. Nebenbei spielt sie selbst noch Piano und Gitarre.

    ’’Ich hatte damals das Gefühl keine Eigenschaften zu haben, um so mehr konnte ich alles erfinden", erzählte sie einmal in einem Interview. Und wie sie es für sich erfunden hat – Sophie Hunger-Konzerte sind einzigartig und zurecht meist ausverkauft, wie beispielsweise bei ihrer Clubtour „Sophie Hunger Festspiele“. Verpasst nicht die Chance, Sophie Hunger in einer der schönsten Festivallocations im Festivalsommer live zu sehen.

  • Calexico

    Freitag, 19.06.2015

    Good News! Calexico, die für einen bildmächtigen Sound mit Elementen aus TexMex, Country-Rock, Latin-Jazz und Mariachi-Klängen bürgen, sind zurzeit im Studio und arbeiten an einer neuen CD. Nachdem die Band um die beiden Gründungsmitglieder Joey Burns und John Convertino das letzte Jahr damit verbracht hat, sich in Mexiko City inspirieren zu lassen, werdet ihr auf dem Traumzeit Festival neues Material der Band aus Tucson/Arizona hören und erleben können.

    Wir sind alle gespannt wohin die musikalische Reise geht, schließlich haben sie ein saugutes Händchen dafür, zahlreiche und unterschiedlichste musikalische Einflüsse in einem ganz eigenem Mix neu zu gestalten. Mit Mexico City haben sie sich einen Ort voller Leben und Vielfalt ausgesucht, der das Album bestimmt auf seine eigene Art und Weise hörbar prägt. Wir freuen uns drauf!

  • Brandt Brauer Frick Ensemble

    Sonntag, 21.06.2015

    Aus einer improvisierten Jamsession in Wiesbaden 2008 ist innerhalb weniger Jahre ein eigener musikalischer Kosmos geworden. Brandt Brauer Frick stehen für die vielleicht aufregendste Verbindung von klassischem Instrumentarium und Clubmusik. Das Verwischen von Grenzen, auch der selbst gesetzten, ist ihr Markenzeichen geworden und hat ihnen erlaubt, weltweit in den unterschiedlichsten Szenen zu agieren.

    Nachdem Daniel Brandt, Jan Brauer und Paul Frick ihr Debütalbum „You Make Me Real“ zu dritt eingespielt hatten und zunächst im Clubkontext auftraten, gründeten sie 2010 das zehnköpfige „Brandt Brauer Frick Ensemble“ in der Besetzung Posaune, Tuba, Violine, Violoncello, Harfe, Klavier, Schlagzeug/Perkussion (3 Spieler) und Moog Synthesizer.

    Im folgenden Jahr veröffentlichten sie in dieser Formation das Album „Mr. Machine“, dessen Erscheinen sie schließlich auf große Festivalbühnen und in klassische Konzerthäuser beförderte. Seitdem ist das Ensemble auf so unterschiedlichen Festivals wie Glastonbury, Montreux Jazz, Sonar oder Coachella Music and Arts aufgetreten und auf namhaften Bühnen wie Lincoln Center New York, Centre Pompidou Paris oder Southbank Centre London. Auch die Technoclubs dieser Welt wurden und werden weiterhin bereist. Spätestens ab dem 2013 erschienenen dritten Album „Miami“ arbeiten Brandt Brauer Frick – ursprünglich Instrumentalgruppe – mehr und mehr mit Gesang. Nach Zusammenarbeit mit Jamie Lidell, Om'Mas Keith, Nina Kraviz, Gudrun Gut und weiteren trat das Ensemble 2014 auch mit dem WDR Rundfunkchor auf. 2015 schließlich wurde es als Fortführung dieser Entwicklung um eine Gruppe von 4 Vokalisten erweitert. Sowohl ein neues Album mit dem kanadischen Sänger Beaver Sheppard als auch ein Ensemble-Livealbum werden Ende 2015 erwartet.

    Brandt Brauer Frick entwickeln ihre musikalische Vision durch eine Vielzahl an Projekten weiter. Regelmäßig fertigen sie Remixe für andere Künstler an, 2014 schrieben sie einen Filmsoundtrack und improvisierten einen weiteren für einen Stummfilm. Mit dem Pianisten Francesco Tristano treffen sie für ganz oder halb improvisierte Auftritte zusammen. Für 2016 planen sie eine Musiktheaterproduktion an der Deutschen Oper in Berlin.

  • Olli Schulz & Band

    Freitag, 19.06.2015

    "Feelings aus der Asche" – das ist der Titel seines neuen Solo-Albums. Und Feelings hat der gute Olli nun wirklich viele. Der Geschichtenerzähler ist nicht nur überall unterwegs, wo man heute so sein kann (TV, Internet, Radio, Bühne), sondern schafft es auch, genau diese Räume gewohnt unterhaltsam und mit viel Entertainment für sich einzunehmen.

    Und nun macht er also endlich wieder Musik. Auch hierbei klebt man förmlich an seinen Melodien, Witzen und Alltagsfeelings. Seine letztjährige Tour war komplett ausverkauft und für den Auftritt beim Traumzeit Festival wird sich Olli bestimmt auch wieder die ein oder andere Überraschung ausgedacht haben. Langeweile kommt mit ihm schließlich nie auf.

  • Bilderbuch

    Samstag, 20.06.2015

    „Es gibt zu wenig Sex in der deutschsprachigen Musik"- mit dieser Aussage begaben sich die vier Wiener von BILDERBUCH in den Festivalsommer 2014 und bewiesen bei über 30 Shows (u.a. Melt! Festival, Chiemsee Rocks, Reeperbahnfestival) dass sie Recht haben.

    Mit ihrem eigenen Sound zwischen Pop, HipHop, Indie und R&B sind sie die Band der Stunde und kommen passend zu ihrem neuen Release im März 2015 auf grosse Headlinertour. „You ain’t seen nothing yet“ kommentierte Noisey das Video zur Single "Maschin" und ja, da kommt noch so einiges.

  • Käptn Peng & die Tentakel von Delphi

    Samstag, 20.06.2015

    Entspannte Philosophiererereien zwischen Tiefsinn und Unsinn und dazu funkige Beats. Käptn Peng & Die Tentakel von Delphi sind ein Kollektiv zur vertieften Erforschung der sieben Wortmeere. Mit Kontrabass, Betonmischtrommel, Gitarre, Geschirr und Haushaltsartikeln durchsegeln sie den Dickdarm des Hip Hop bis in die Nebenvenen des schamanistischen Trash-Funk. Sie jagen Geister, reiten Monster und erobern neue Landstriche des Unsichtbaren.

    Die vielen Arme stehen dabei für die Zahl der Bandmitglieder, Tentakel als Orakel, absurde Offenbarung. Sie sorgen für Begeisterung, vom ersten bis zum letzten Beat. Wirklich eingängig oder mitgröltauglich dieser sinnig-sinnfreie Schlanke-Hose-Hip-Hop.

  • Dotan

    Sonntag, 21.06.2015

    Die Entstehungsgeschichte von ›7 Layers‹, dem zweiten Album des holländischen Singer/Songwriters, Multiinstrumentalisten und Produzenten ist eher ungewöhnlich: Um sich seinem Lampenfieber zu stellen, spielte Dotan rund 100 Solo-Konzerte in den Wohnzimmern von Unbekannten. Diese unmittelbare Nähe zu seinem Publikum und die direkte Konfrontation mit der Reaktion seiner Zuschauer auf seine neuen Songs ermöglichte ein meisterhaftes, persönliches Album, das mittlerweile nicht nur Goldstatus in seiner Heimat, sondern mit ›Home‹ auch einen Top-Ten-Hit an Bord hat, der auch hierzulande zünden wird.

  • Wanda

    Freitag, 19.06.2015

    Wandas Debütalbum „Amore“ ist am 17.10.2014 erschienen und seitdem (Stand 19.11.) ohne Unterbrechung in den österreichischen Verkaufscharts vertreten, sowie auf Platz eins in allen relevanten Indie- und Alternative-Charts des deutschsprachigen Raums.

    Auch die Singles „Auseinandergehen ist schwer“ und „Bologna“ konnten sich in den Verkaufscharts platzieren und erreichten kurz nach Erscheinen die Nummer eins Position sowohl der itunes-Alternative, der fm4- als auch der Austrian Indie-Charts. 

  • Joris

    Samstag, 20.06.2015

    Bittersüße Sehnsucht und schmerzlich schöne Melodien – Joris schreibt Musik, die hoffnungslos hoffnungsvoll ist, gesungen von einer unglaublich ausdrucksstark und gefühlvollen Stimme, mal laut und kratzig, dann wieder zerbrechlich und sanft.

    Nach dem Abitur zog Joris aus, um Ton- und Musikproduktion an der Hochschule der populären Künste in Berlin zu studieren. Nach zwei Semestern zog er weiter zur Popakademie Baden-Württemberg nach Mannheim. Hier konnte er sich musikalisch austoben und sein Talent ausleben. Er schrieb Songs, Texte und lernte nach und nach seine komplette Band kennen. Nebenbei jobbte er als Backliner für andere Bands und erlebte riesige Konzerte in den tollsten Venues mit großartigem Publikum und fantastischen Livebands. 

    Seit Februar 2014 ist Joris in Berlin im Studio und arbeitet mit den Produzenten Ingo Politz, Mic Schröder und seiner Band an seinem ersten Album. Für alle besonders: Man hat entgegen der heutigen digitalen Welt komplett auf analogen Sound gesetzt und einen sehr erdigen und roughen Sound erschaffen, in dessen Gewand sich Joris Stimme besonders wohl fühlt.

    Es ist schon außergewöhnlich, wie viel der Mann drauf hat: Er singt, spielt Gitarre, Klavier, Schlagzeug, schreibt Texte, komponiert und produziert sogar selbst mit. Joris weiß einfach ganz genau, was er will.

  • Leslie Clio

    Sonntag, 21.06.2015

    Nicht oft entwächst dem Underground ein Talent, das die große Bühne verdient hat. Leslie Clio ist so ein Fall. Die junge Wahlberlinern muss den Vergleich mit den Großen ihrer Branche nicht scheuen. Adele, Joss Stone und Amy McDonald stehen für selbstbewussten Soul. Man addiere die blauen Augen und erhält Blue-Eyed Soul Pop ala Leslie. „Never mind changes“ heißt es im Refrain, eines der neuen Songs auf dem zweiten Album Eureka. Ein Motto, das sich wie ein roter Faden durch die Arbeit an den neuen Stücken und ihr Leben in den letzten zwei Jahren zog. Stillstand ist nicht das Prinzip von Leslie Clio. Neugierig sein, experimentieren, ausprobieren, offen sein – das ist bei ihr „Phase“.  „Ich wollte eine Platte machen, die im Licht steht, nicht im Schatten.“

    Mit ihren beiden Hitsingles „Told you so“ und „I couldn’t care less“ legte sie zwei absolute Hitsingles vor, die ihr Auftritte bei Festivals wie Rock am Ring und Fernsehshows wie TV Total sicherten. Waren die bestimmenden Themen auf ihrem letzten Album Gladys noch von Herzschmerz, Trauer und Liebeskummer bestimmt, entschied sich die Popsängerin nun neue musikalische Pfade zu beschreiten. Sie selbst ist ihr Kompass. Wo dieser Kompass bei „Gladys“ noch in Richtung Soul Hoffnungsträgerin, zeigt er bei „Eureka“ ganz klar auf’s Pop-Firmament. Für die neue Single „My heart ain’t that broken“ tat sich die Powerfrau mit Dimitri Tikovoi zusammen, der vorher mit Größen wie Placebo und Goldfrapp zusammenarbeitete. Leslie überzeugt auch auf Eureka! mit frech-verspielter Leichtigkeit, die sie als Support von Bosse, Keane und Joss Stone  schon kräftig unter Beweis stellen konnte.

  • Philipp Dittberner & Band

    Samstag, 20.06.2015

    Den Berliner Singersongwriter mit Popeinschlag, Philipp Dittberner, kennen wir eigentlich alle. Spätestens seit "Wolke 4". Was zunächst als Remix angedacht war, entwickelt sich schnell zum Radiohit: "Wolke 4", ein amüsant nüchternes Liebeslied, das elektronische Elemente, Western, Pop und Singer-Songwriter gelungen miteinander verbindet . Der Track von DITTBERNER & MARV begeisterte spontan und sammelte auf Soundcloud, Youtube, etc. über 600.000 Klicks.

  • Balthazar

    Sonntag, 21.06.2015

    Mit ihren bisherigen Platten „Applause“ und „Rats“ haben sie sich den Ruf erspielt, einer der aufregendsten Bands aus unserem Nachbarland zu sein. Spätestens nach ihren Auftritten im Vorprogramm der Editors (als Balthazar dem Hauptact vorsichtig gesagt die Sympathien streitig machte) war die Band in aller Munde. Live ist das Quintett in der ersten Liga melodiösen und tanzbaren Indie-Pops angekommen. Das sahen auch die Fans so, die letzte Tour im vergangenen Februar war fast komplett ausverkauft, und die Kritiken überschlugen sich völlig zu Recht (unter anderem nannte die Stuttgarter Zeitung das Konzert im Schocken den „Auftritt des Jahres“).

    Die Band um Jinte Deprez und Maaerten Devoldere (beide Gitarre und Gesang) experimentiert mit ihrem spielerischen vielfältigen und ganz schön bluesigen Sound. Vierstimmiger Harmoniegesang, der sich mit eher genuschelten Passagen abwechselt, prägnante Bassläufe, die immer wieder präsente Violine von Patricia Vanneste und andere pointierte Arrangement-Einfälle prägen die Musik. Bass und Schlagzeug legen ein pointiertes Fundament und schaffen den Raum auf dem sich die beiden Sänger & Songwriter wahrlich austoben – die beiden bilden derzeit sicherlich eines der spannendsten Duos überhaupt! Das ist lässig und hat vor allem Stil. Jetzt aber sind wie gespannt wie es weitergeht. Die neue, noch unbetitelte Platte ist wie gesagt fertig, und schon jetzt haben Balthazar angekündigt, die neuen Stücke auch live präsentieren zu wollen: Im kommenden Frühjahr sind die Belgier bei uns auf Tour.

  • Benjamin Clementine

    Sonntag, 21.06.2015

    Den Satz „The real colour of my music is not determined by the real colour of my mother’s hair“ findet man auf seiner Facebook-Seite gleich mehrmals. So ist es dann auch kein Wunder, dass der Brite als Einflüsse sowohl Jimi Hendrix als auch Nina Simone, Gil Scott-Heron, Freddie Mercury, Luciano Pavarotti und Johann Sebastian Bach nennt.

    Clementine selbst klingt, als wäre Ray Charles auferstanden um zu einem Song von Cilly Gonzales zu singen. Seine tiefe und warme Soul-Stimme ist es, die Clementines anmutigen Klavierballaden das besondere Etwas verleiht. „I’ve been lonely“, klangter in seiner ersten Single „Cornerstone“ und man kann sich bildlich vorstellen, wie er mit diesem Lied einst die Passanten der Pariser Metro zum innehalten und staunen brachte. Genau dort wurde der Wahl-Pariser nämlich entdeckt. Allerdings dürfte er die Metro bald gegen die ganz großen Bühnen tauschen, denn seine langersehnte Debüt EP „Cornerstone“ wurde nun auch weltweit veröffentlicht. Man hört schnell, Benjamin Clementine - der als Poet und Künstler wahrgenommen werden möchte - ist mehr als nur ein weiterer talentierter Singer Songwriter. Mit seiner Debüt EP stellt er sicher, dass es nicht mehr lange dauern kann ein weltberühmter und herausragender Wort Poet und Künstler zu werden

  • Josef Salvat

    Samstag, 20.06.2015

    Superstar Sia ist schon lange Fan ihres Landsmanns Josef Salvat: Seine Coverversion des Rihanna-Hits nahm die australische Sängerin und Songwriterin nun jüngst zum Anlass, den Newcomer via Twitter explizit abzufeiern.

    Zuvor hatte der mittlerweile in London lebende Salvat mit eigenen Songs wie "Hustler", "Every Night" und "This Life" bereits ohne fremde Hilfe online hochgradig für Furore gesorgt.

     

  • Zoot Woman

    Samstag, 20.06.2015

    Zoot Womans Intuition für locker-leichte und niemals enden wollende Melodien, griffige Textzeilen und eine ausgeklügelte Mischung aus smarten Tanzbeats und breiten Synthesizerflächen macht die Band zu einem ganz besonderen Live-Act. Hits wie "Living In A Magazine", "Grey Day" oder "We Won't Break" sind der Soundtrack zum Feiern, Glücklichsein, Heulen oder einfach alles gleichzeitig.

  • Laing

    Freitag, 19.06.2015

    Schon auf ihrem letztjährigen Debütalbum "Paradies Naiv" haben Laing mit besonderem Vergnügen Feldforschungen am lebenden Objekt betrieben: Bisweilen unerhört entlarvende Stücke über Frau und Mann, Mann und Frau samt ihrer Marotten und all ihrer kleinen und großen Komödien und Tragödien. Mit ihrem zweiten Album "Wechselt die Beleuchtung" werfen Laing nun ein völlig neues Licht auf den emotionalen Makrokosmos und seine unterschiedlichen Protagonisten. Mit ihrem Edelmetall-ausgezeichneten Top 10-Hit "Morgens immer müde" aus dem ebenso hemmungslos gefeierten Longplay-Erstling "Paradies Naiv" haben Laing die deutschsprachige Musiklandschaft im vergangenen Jahr erst so richtig auf links, und dann wieder zurück auf Kante gezogen:

    Mit ihrer Multimedia-Performance aus Bühnenchoreographie und dem außergewöhnlichen Crossover aus Minimal-Elektro, Pop und R'n'B, verbunden mit einer einzigartig filigranen Sprachästhetik demonstrierte das Berliner Damenquartett eine Art von Neuer Deutscher Unverkrampftheit, die Laing in der Folgezeit ausverkaufte Konzerthäuser sowie eine absolute Ausnahmestellung innerhalb der heimischen Szene bescherte.

  • We Were Promised Jetpacks

    Samstag, 20.06.2015

    Im Herbst letzten Jahres veröffentlichten We Were Promised Jetpacks ihr drittes Album „Unravelling“. Eine Platte, auf der die Schotten ihren Indie-Rock musikalisch konsequent ausbauen. Man lässt den Songs nun noch mehr Zeit sich langsam zu entfalten, verschachtelt sie stellenweise und baut Soundwände auf, in denen sich die verwobenen Elemente wieder entwirren. Sänger Adam Thompson singt sanft und nimmt sich zurück, wo es der Song erfordert und setzt im nächsten Moment wieder überraschende Akzente, indem er zu sägenden Gitarren alles aus seinem Organ herausholt. Es gibt Ohrwürmer und große Momente auf "Unravelling", aber gleichzeitig verschrobene, experimentelle Momente. “Unravelling” ist das bisher reifste und vor allem konsequenteste Album der Band.

  • Heisskalt

    Samstag, 20.06.2015

    Stuttgart steht für Daimler Benz, Porsche und auch sonst für jede Menge High-­‐Tech-­‐Schmieden. Stuttgart steht aber genau so für Hip Hop und andere populäre Kultur von hoher Qualität. Und die Szene wächst. Vor einiger Zeit haben sich HEISSKALT mit einem einzigartigen Paukenschlag eingereiht. Die Band macht am 21.03.2014 (Chimperator Department/Sony Music) mit ihrer Debütplatte „Vom Stehen und Fallen“ unmissverständlich klar, dass ihr Weg aus Stuttgart in die Welt hinaus führt. Überall hin!

    Auf „Vom Stehen und Fallen“ spielen HEISSKALT die ganze Souveränität ihrer langjährigen Banderfahrung komplett aus. Voller Feuerkraft und ganz ohne unnatürliche Politur wird tief gespürt und gefühlt. Zornig klare Ansagen werden ebenso ausgekundschaftet, wie die leisen Töne der Ballade. Immer zutiefst menschlich. Ohne Luftblasen. Ohne Verklärungen. HEISSKALT wird man lieben oder hassen, dazwischen gibt es nichts!

  • OK Kid

    Samstag, 20.06.2015

    OK KID erzählen ihre Geschichte zwischen den Stühlen. Pointierte Alltagsbeobachtungen halten einer scheinbar rastlosen Generation den Spiegel vor die Nase -Zwischen sicherem Job und “Sich verwirklichen-Wollen”, Anspruch und Wirklichkeit. Das Bewältigen von bzw. Scheitern an Luxusproblemen, das Lösen von eingestaubten Denkmustern und letztlich der Wunsch nach Ruhe in einem übersättigten Umfeld sind zentrale Themen. Klingt nach Weltschmerz…wär da nicht die entscheidende Nuance Selbstironie, die den Hörer immer dann am Schlawittchen packt, wenn er beginnt sich in Selbstmitleid zu suhlen.

  • Kensington

    Sonntag, 21.06.2015

    Spätestens seit ihrem Durchbruch in 2013 sind KENSINGTON aus der holländischen Musikszene nicht mehr Wegzudenken. Nun melden sie sich mit ihrem neuen Album "Rivals" eindrucksvoll zurück! Die Rockband aus Utrecht begann ihr letztes Jahr mit 11(!) Auftritten beim Eurosonic Festival und legte damit den Grundstein für ihr bisher erfolgreichstes Jahr der Bandgeschichte. Es folgten ausverkaufte Touren, drei 3FM Awards (beste Nachwuchsband, bester Live-Act und bestes Album), ein MTV European Music Award, diverse Auftritte im TV und Radio sowie sagenhafte 65 Festivals in Deutschland, Österreich, Ungarn und natürlich den Niederlanden (u.a. Pinkpop, Lowlands).

    Mit "Rivals" erscheint nun das langerwartete dritte Album. Während die Texte von Sänger Eloi oft introvertiert sind gelingt es KENSINGTON gleichzeitig einen majestätischen, fast hymnischen, (Rock-)Sound zu kreieren. Wie bereits der Vorgänger "Vultures" wurde "Rivals" in Berlin aufgenommen und mit Grammy-Gewinner Tom Lord-Alge (Rolling Stones, The Cure, No Doubt) hat die Band den perfekten Partner gefunden um den KENSINGTON Sound und die Energie der Songs einzufangen. In den Niederlanden stieg Rivals direkt auf Platz #1 der Charts ein und die erste Single-Auskopplung "Streets" hat bereits Goldstatus erreicht.

  • Talisco

    Freitag, 19.06.2015

    Der mysteriöse, dunkelhaarige Künstler mit einer engelsgleichen Stimme und einer sechssaitigen Gitarre anstelle einer Knarre und scharfer Elektro-Munition erzählt auf seiner ersten EP „My Home“ seine eigene Geschichte von der Eroberung des Westens und des Psychedelic Folks zwischen Los Angeles und New Mexico. Die internationale Musikpresse überschüttet den Franzosen bereits mit Lorbeeren und auch in Deutschland bekommen Talisco immer mehr Aufmerksamkeit, so auch bei der neuen RTL Kampagne zu den EM-Qualifikationsspielen, bei denen „Your Wish“ die Trailer untermalt.

    Nach ihrer gefeierten Deutschland-Tournee im September, in denen Talisco unter anderem beim Reeperbahnfestival in Hamburg, geliebten Radiofestivals (NRJ in the Park; SWR3; NDR2) und während der Berlin Music Week Fans und Medien gleichermaßen zum Schwärmen brachten, kommen sie nun für drei exklusive Shows zurück nach Deutschland.

  • Niels Frevert & Band

    Samstag, 20.06.2015

    Red‘ nicht von Liebe, von Wahnsinn oder Schmerz. Lebe und fühle, aber plapper nicht darüber. So könnte die Prämisse lauten für das Schaffen von Niels Frevert, dessen Lieder eigentlich von allem handeln, was das Leben großartig und grausam macht, ohne dafür Pop-Superlativ-Phrasen abzuspulen. Große Momente brauchen keine großen Gesten, sie füllen auch so den Raum. Wenn sie denn wahr sind.

    Das neue Album „Paradies der gefälschten Dinge” ist voll von diesen wahren Momenten, die den Hörer überraschen und überwältigen – eben weil sie sich nicht mit der üblichen Emotionalisierungsrhetorik ankündigen. Weil die Songs oft über den Umweg der Lüge und des Selbstbetrugs ins Innerste der Wahrheit vorstoßen. Und weil sie aus dem Alltag und seiner Sprache direkt in den Abgrund und seinem Schrecken führen. 

  • Kovacs

    Sonntag, 21.06.2015

    Die junge Niederländerin konnte bereits singen, bevor sie sprechen konnte. Heute überzeugt sie mit ihrem rauen Stil und ihrer dunklen Stimme und wird damit zu Recht mit Portishead oder Amy Winehouse verglichen. Sie selbst beschreibt ihre Musik als kantig, etwas unanständig aber immer ehrlich, rein und echt. Ihre Inspiration stammt dabei nicht aus der Gegenwart, sondern von Musiklegenden wie Billie Holiday, Etta James, Janis Joplin bis hin zu Tina Turner.

    Eine Sängerin mit Persönlichkeit, die mit ihrer warmen, tiefen Stimme aufhorchen lässt und dabei mit Songs wie ’He Talks That Shit’ kein Blatt vor den Mund nimmt. Aktuell spielt sie auf diversen Festivals in den Niederlanden und feilt an ihrem ersten Album, das Anfang 2015 erscheinen soll.

  • Teitur

    Freitag, 19.06.2015

    Sein Debütalbum ‚Poetry & Aeroplanes' aus dem Jahr 2003 erntete begeisterte Kritiken, tausende Fans begeisterten sich für seine inspirierenden Melodien und die sanften, aber scharf beobachteten, oft ironischen und spitzfindigen Texte. 2008 folgte sein zweites Album ‚The Singer', das in der Abgeschiedenheit eines Hotels auf Gotland entstand. Sein drittes Album "Let the Dog Drive Home" erschien 2010.

    Schon nach Erscheinen seines Debüts war Teitur pausenlos auf Tour. Seine Auftritte, zunächst im kleinen, intimen Rahmen zogen stetig ein immer größeres Publikum an, so dass er seine Live-Auftritte nach und nach mit einer Band und teilweise auch mit einem Streichquartett ausbaute. Einen Teil seines umfangreichen Tour-Kalenders machten stets auch Auftritte im Vorprogramm bekannter Bewunderer wie Rufus Wainwright, Aimee Mann und John Mayer aus.

  • East Cameron Folkcore

    Sonntag, 21.06.2015

    Musik die unter die Haut geht – bei diesem Musikerkollektiv spürt man den Zusammenhalt und das Herzblut in einer musikalischen Fusion aus Folk, Blues, Rock, Country, Jazz, Bluegrass und Punk. Die elf überzeugen mit ihrem kratzigen Gesang und begleiten sich dabei unter anderem mit Banjo, Mundharmonika, Cello, Posaune, Trompete und Mandoline. Mit ihren Songs machen sie Stimmung gegen Unterdrückung und Ungerechtigkeit. Das Rolling Stone-Magazin schreibt: ’Musik gegen das System, mit Hirn Herz und geballter Faust’.

    Und so beschreibt Jesse Moore, Sänger, Gitarrist und musikalischer Anführer von East Cameron Folkcore, den Anspruch, den die Band an ihre Songs legt: "Viele Musiker singen von ihrem Baby und ihrem Darling. Darüber, wie sehr ihr Herz schmerzt oder wie dringend sie dem anderen die Kleider vom Leib reißen wollen. Aber diese emotionale Ich-Bezogenheit interessiert mich nicht. Für mich ist unsere Musik ein Vehikel, das die Menschen verbindet und die wirklich wichtigen Themen anspricht."

  • Banda Senderos

    Freitag, 19.06.2015

    Das spanische Wort für Pfade ist Senderos. Banda Senderos sind auf der Suche. Und auf dem Weg. Im Jahr 2012 von drei jungen Jazz-Musikern aus dem Ruhrpott zunächst als Bossa-Pop-Projekt gegründet, vereint Banda Senderos nach den ersten Konzerten rasch weitere kreative Musiker mit unterschiedlichsten musikalischen Hintergründen und findet im Frühjahr 2013 zu ihrer aktuellen Formation.

    Auch musikalisch entwickelt sich die nunmehr neunköpfige Band weiter, fusioniert mit Eleganz und Feingefühl südamerikanische Rhythmen mit Reggae und Pop und integriert zunehmend elektronische Beats und Samples. Das Ergebnis ist vor allem: tanzbar! Sie verkörpern perfekt das Lebensgefühl einer jungen, lebensfrohen und multikulturell aufgewachsenen Generation, die das Leben im Hier und Jetzt gemeinsam mit Freunden und Fremden feiert!

  • L'aupaire

    Freitag, 19.06.2015

    Man denkt unwillkürlich an den jungen Bob Dylan, wenn man die Stimme von Robert Laupert von L'aupaire zum ersten Mal hört. das Gitarrespielen hat er sich selbst beigebracht, weitere Instrumente folgten. Inzwischen mag er das Pedal-Steel (elektrisches Zupfinstrument aus dem amerikanischen Country Genre) am liebsten, weil es diese spezielle Klangfarbe erzeugt. Anfang 2013 erfolgt ein radikaler und konsequenter Schritt: der inzwischen zum Multiinstrumentalisten gewordene Robert Laupert packt seine Sachen in einen Transporter und fährt nach Budapest. In der fremden Stadt lässt er in der Einsamkeit einer kleinen Wohnung seine ganz eigene Musik entstehen, spielt alle Instrumente selbst ein. Mit Trommeln, Gitarren, Pedal-Steel, Klavier und Bläsern webt er so einen geheimnisvollen Klangteppich, seine außergewöhnliche Stimme gibt dem Ganzen die Emotionalität, die den Hörer unwillkürlich in den Bann zieht.

    Nun ist es an der Zeit, diese Musik zu teilen. Robert Laupert kommt mit Jonathan Reiter an den Drums, Karsten Brudy an E-Gitarre, Trompete und Pedal-Steel, Lars Cölln an Bass und Gitarre auf Tour.

  • Mine

    Sonntag, 21.06.2015

    Die Welt ist aus den Fugen geraten, und auch Mine wird sie nicht zurechtrücken können. Muss sie aber auch nicht. Will sie gar nicht. Lieber lautmalert die Mainzerin ihre persönlichen Fixsterne in den Himmel, an denen wir unsere Kompasse abgleichen und zwischenmenschlichen Kosmen korrigieren können.

    Seit drei Jahren reist Mine mit intimen Ich-Geschichten umher, die zum Über-sich-Nachdenken anregen. Sie spielt von Hamburg über Berlin bis München Konzerte.Ist bei „TV Noir“ zu sehen. Beglückt manche. Begeistert andere. „ Die Kunst steht dabei immer an erster Stelle”, betont sie. „Das Projekt soll gesund wachsen“ Das gelingt: Jenseits jeder Genreschubladen flirren über starke Klaviermelodien auch
    mal experimentelle Omnichordklänge durch ihre Songs. Dazu deuten treibende Drums, minimalistische Gitarrenriffs und Chorgesänge eine geisterhafte Epik an.

  • Kai Schumacher

    Samstag, 20.06.2015

    Kai Schumacher nutzt seine klassische Ausbildung an der Folkwang-Hochschule Essen, die er 2009 mit dem Konzertexamen mit Auszeichnung abschloss, um das scheinbar Unvereinbare zu vereinen: Der „Punk-Pianist“ (BR-Klassik) verwischt in seinen Konzerten die Grenzen von klassischer Avantgarde und Popkultur, ohne dabei in ausgetretenen Crossover-Pfaden steckenzubleiben. Ein Schwerpunkt in Schumachers Solo-Repertoire liegt dabei auf der amerikanischen Klaviermusik des späten 20. und des 21.Jahrhunderts, neben diversen Uraufführungen und europäischen Erstaufführungen arbeitet er auch eng mit zahlreichen Komponisten der jüngeren Generation zusammen. Für sein CD-Debut wagte sich Kai Schumacher im Jahr 2009 an einen Meilenstein der modernen Klavierliteratur: „The people united will never be defeated“ von Frederic Rzewski, einem abendfüllenden Variationszyklus über das chilenische Revolutionslied „El pueblo unido jamas sera vencido“. Das Album wurde 2010 vom Magazin FonoForum als „pianistische Sensation“ gefeiert und als CD des Monats ausgezeichnet.

    Sein zweites Album „Transcriptions“ (2013) dagegen widmet sich den musikalischen Helden seiner Jugend, wie z.B. Rage against the machine, Nirvana oder Slayer. Der Konzertflügel wird in Schumachers pianistischen Remixen mal zum vier Quadratmeter großen Klangungeheuer, zum mechanischen Effektgerät oder präparierten Schlagzeug. Auf seinem aktuellen Album „Insomnia“ (VÖ Juni 2015) finden sich fünf Hymnen an die Nacht, geschrieben von fünf amerikanischen Komponisten in einem Zeitraum von fast hundert Jahren. Stilistisch auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, bilden die Werke jedoch in ihrer Dramaturgie und aufgrund ihrer subtilen musikalischen Bezüge den perfekten Soundtrack zu einem psychedelischen Trip durch die Nacht. Kai Schumacher arbeitet außerdem als Produzent und konzertiert regelmäßig als Solist mit Orchestern. Konzertreisen führten ihn quer durch Europa, nach Israel, Palästina, Südkorea und die USA.

  • Maggie Björklund

    Freitag, 19.06.2015

    Kopenhagen, Pedal-Steel-Gitarre plus außergewöhnlichem Stil – so hat sich die dänische Singer-Songwriterin Maggie Björklund bereits einen Namen gemacht. Nachdem sie bereits mit Rock-Legende Jack White tourte, will sie nun auch die Herzen der deutschen Musik-Fans erobern. Sie vereint Country, Indie Rock, Psychedilia, Film und Pop nahtlos miteinander.

    Für ihr zweites Album „Shaken“ suchte sich Maggie Bjorklund eine Band aus namenhaften Musikern zusammen, wie beispielsweise Jim Barr von Portishead am Bass. Fans von Bands wie Calexico und Lambchop oder von Songwritern wie Nick Cave und Mark Lanegan dürften Freudensprünge machen.

  • The Majority Says

    Sonntag, 21.06.2015

    Wenn die Sonne im Winter erst um neun aufgeht und sich bereits um zwei wieder verabschiedet hat man viel Zeit. The Majority Says verfiel dabei nicht in einen Winterschlaf und entscheid sich stattdessen Kälte und Dunkelheit als Quelle der Inspiration zu nutzen. Sängerin Hanna Antonsson umgibt sich dabei mit fünf erstklassigen Männern um gemeinsam originelle Indie-Pop Musik mit Folk-Einflüssen zu kreieren. Die Winterdepressionen haben wir bis Juni hoffentlich hinter uns gelassen, aber mit Stockholm’s bestem Live-Act erwarten uns definitiv magische Momente.

  • Lingby

    Freitag, 19.06.2015

    In LINGBY stecken viele Jahre Soundcheck und Songwriting, Nachtfahrt und Neubeginn. Ein Orchester zu fünft, eine Rockband auf Tour. Mit Gitarren, Gesängen, Trompeten und Entschlossenheit. Die Besetzungen wechselten, doch das Ziel war schon klar: "Ich will Musik machen, die relevant ist und bleibt!" 2006 hat Sänger Willi Dück mit Judith Heß am Keyboard die Band gegründet. Beide schreiben seitdem die Songs für LINGBY. Er die poppigen und sie die düsteren. Maik Vleurinck, Dennis Jüngel und Judiths Schwester Carmen verleihen nun mit Bass, Drums sowie Wald- und Flügelhorn den Stücken zeitlosen Glanz.

  • Raffete

    Samstag, 20.06.2015

    Mit 9 Jahren hat Raffete, die ihren Künstlernamen ihrem Vornamen Raffaela und einer Rakete zu verdanken hat, ihr erstes Liedchen geschrieben. Doch dann sollten noch so einige Jahre vergehen, bis sie sich mit ihren eigenen Kompositionen auf die Bühne gewagt hat. Denn statt an ihr Talent zu glauben, hat sich die redegewandte Liedermacherin erst mal sicherheitshalber als Unterhalterin durchgeschlagen - Fernsehmoderatorin, Radioreporterin, Musikkritikerin, Gastrapperin bei Deichkind. Bis sie es irgendwann nicht mehr ausgehalten hat, nur heimlich ihre eigene Musik zu machen.

    2012 hat sie dann ihren Traum zum Leben erweckt, spielt seitdem live Akkordeon, Gitarre und Klavier und singt davon, wie es ist, wenn die Dinge bei dir einfach nicht nach Schema F laufen. Wie es sich anfühlt, eine heimliche Geliebte zu sein. Wie herrlich sie sich selber leid tut, wenn sie alleine an einer Bar sitzt. Dass ihr Geld nichts bedeutet, sie aber trotzdem die Welt regieren will.

    "Ich werde oft gefragt, woher der Kummer kommt, über den ich schreibe", verrät sie schmunzelnd, "dabei ist es doch egal, woher er kommt - viel wichtiger ist, was ich aus ihm mache." Und so erhebt sie ihre Stimme zum Neuen Deutschen Kummer - der irgendwie klingt wie ein alter Schwarzweißfilm - nur in neu und manchmal sogar ein ganz bisschen bunt.

  • Katinka

    Sonntag, 21.06.2015

    Als Säugling in einen Kessel voll Ironie gefallen ist Katinka zu einer, aus allen Poren Energie schwitzenden, Multiplen Persönlichkeitsstörung herangewachsen. Gut erzogen von Mutter Punk und Vater Funk, wird folgerichtig bei der Live-Show erst mal eine Kippe gedreht und dann dem lila-blassblauen Popelefanten musikalisch der Arsch versohlt. Die oftmals selbstironischen, gar sarkastischen, aber auch tiefgründigen und nachdenklichen Texte werden vervollständigt von Musik, die jedes Wattestäbchen überflüssig macht und einem im passenden Moment das beruhigende Gefühl gibt, dass der Boden gerade unter den Füßen wegbricht.

  • Paperstreet Empire

    Freitag, 19.06.2015

    Nicht zu früh aufstehen. Dei Alltagssorgen vergessen. Den Frühstückskaffee auf dem Balkon genießen, in Ruhe ein Buch lesen. Ein bisschen Schwimmen gehen, sich von der Mittagssonne trocknen lassen. Irgendwann den Grill anschmeißen und das Bier aufmachen. Die letzten Sonnenstrahlen abwarten, ab unter die Dusche und ins Partyoutfit. Noch ein letzter Gin Tonic in lauer Abendluft, bevor es in die Clubs geht. Die Nacht wird durchgetanzt bis die Füße brennen. Die ersten Sonnenstrahlen rufen zum Heimweg. Müde wird die letzte Zigarette angezündet. Genieße den Rausch, der Kater kommt gewiss...

    Das ist der Tag, zu dem Paperstreet Empire den Soundtrack liefern. Meist ist es die Tanzwut, die die Grooves aus den altbekannten Zutaten Gitarre, Bass und Drums treibt, aber auch die Entspannung und Euphorie davor und Melancholie und Müdigkeit danach finden immer ihren Weg in die Musik der Duisburger. Ob das Resultat dann Rock'n'Roll, Indie oder Elektro-Antipop-Postpunk heißen soll, bleibe dem Geschmack überlassen.

  • Easy Snappers

    Freitag, 19.06.2015

    Redet man von Jamaika, denken viele sofort an Sonne, Strand und Sunshine Reggae. Längst vergessen sind die revolutionären Tage der Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich vor 50 Jahren. Auch musikalisch befreite sich Jamaika von allen Zwängen und schuf mit dem Ska das Fundament für den heutigen Reggae und Dancehall.

    Genau dieser Zeit haben sich die Easy Snappers aus Duisburg musikalisch verschrieben. Seit 2009 auf deutschen wie internationalen Bühnen zu Gast, entführen die Easy Snappers ihre geneigte Hörerschaft mit treibendem Ska, gefühlvollem Rocksteady und perkussivem Early Reggae in die Vergangenheit Jamaikas.

  • The Atrium

    Sonntag, 21.06.2015

    Vier verschiedene Charaktere mit gesamtcharismatischer Ausstrahlung, die 2007  auf der  Suche nach einem  Neustart aufeinandertreffen.   Man sucht förmlich nach  Assoziationen  zu bereits  geglaubt  vergleichbaren  Bands, entdeckt aber unweigerlich  eine völlig  neue Dimension. Hymnischer Pop-­Rock – so beschreiben THE ATRIUM ihren eigenen Stil mit dem sie in den Jahren 2009 und 2010 über 50 Shows spielen, zu deren Highlights unter anderem  Auftritte als Support  von Silbermond und Gary Moore zählen.

    THE  ATRIUM  tauchen das  ganz große  und  kleine Glück  in warme  Gitarrenklänge und eingängige Melodien.  Als  Vorgeschmack  auf  das  kommende  Album  veröffentlicht  die  Band  im  Frühjahr  2015 die „Electrified EP“. Die Wahl „Electrified“ als erste Singleauskopplung  zu  nehmen,  lag praktisch in der Luft. Es hat einfach gefunkt.  „You  make me feel electrified …I ́m on fire“- diese Gefühl  kennt jeder und  THE  ATRIUM  bringen es auf  den  Punkt.